Romeo und Julia

Nach unten                 Tanzszenen aus dem Opernhaus in Leipzig.     Musik: Sergej Prokofiew

Rome und Julia Rome und Julia Rome und Julia Rome und Julia   Angela Philipp als Julia.  Images from the Opera-house of  Leipzig (1984).     Romeo: Thomas Vollmar

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Giulietta sola Romeo e Giulietta Giulietta sola Romeo e Giulietta   Angela Philipp nel ruolo della Giulietta.  Imagini dal Teatro dell' Opera di Lipsia (1984).   Messa in scena e coreografia: Dietmar Seyffert
nach unten           Tanzszenen aus der Komischen Oper Berlin. Eine Erfolgsinszenierung, die über zwei Jahrzehnte auf dem Spielplan stand.
                         Angela Philipp hat die Charakterrolle der AMME in sehr verschiedenen Besetzungskombinationen interpretiert.

Amme allein Amme allein Amme allein Amme allein
  Als Amme.  Images from the Comic Opera-house of Berlin.   Inszenierung und Choregrafie:   Tom Schilling


  Als Amme.  Hier mit Primaballerina Hannelore Bay als Julia   und Thomas Vollmer als Romeo

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  Als Amme.  Hier mit Primaballerina Jutta Deutschland als Julia   und   Dieter Hülse als Romeo
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In Anlehnung an Tom Schillings Inszenierung hat Mike-Martin Robacki eine Kammerversion für drei Tänzer und einen Schauspieler erstellt. Ursprünglich für nur wenige Aufführungen im Schloßtheater Potsdam gedacht, wurde diese Version so erfolgreich, daß sie in vielen anderen Städten im In- und Ausland gefragt war.
Hier in einer Szenenfolge aus einer Aufführung in Frankfurt ( Oder )

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  Als Amme.  Hier mit Angela Reinhardt als Julia,   Gregor Seyffert als Romeo und Benno Scheibel als Pater Lorenzo ( Schauspieler )
Zu Tom Schilling Tom Schilling:
Für mich war die Komische Oper für fast dreißig Jahre mein Zuhause, mein Leben und mein Lebensinhalt.
Mein ganz großer Lehrmeister war Walter Felsenstein. Von ihm habe ich gelernt, wie man eine Rolle gestaltet, wie man Personeneregie führt und das Tanztheater zu einem Spiel zwischen Bühne und Publikum macht, das auf Verständigung über menschliches Tun in seinen unerschöpflichen dramatischen, komischen und tragischen Konstellationen einlädt. Wir fühlten uns dabei Friedrich Schillers Auffassung vom Theater als einer moralischen Anstalt verpflichtet, die Menschen in ihrer Empfindsamkeit, Kraft und Gefährdung, ihrer Liebesfähigkeit und in all ihrer Widersprüchlichkeit ins Zentrum des Theatererlebnis stellt.
Ich hatte das Glück, Tänzerinnen und Tänzer von großer Ausdruckskraft für dieses Tanztheater zu gewinnen, Protagonisten, die sich als tanzende Darsteller verstanden, die mir folgen wollten und deren Lebensinhalt auch die Komische Oper war.
Das außergewöhnlich angenehme Arbeitsklima, das spürbare Verständnis und Engagement aller Abteilungen dieses Hauses für die künstlerische Arbeit waren beglückend. Die Probleme, die wir dabei gemeinsam lösen mußten, waren stets künstlerischer Art. In dieser gemeinsamen Suche fanden wir immer wieder zu Ergebnissen, die streitbaren Widerhall in der Öffentlichkeit fanden.

Zu Walter Felsenstein Begründer der Komischen Oper und ehemaliger Intendant, Walter Felsenstein:
Nicht zum ersten Mal beglückwünsche ich unser Tanztheater-Ensemble zu seiner Entwicklung und zu seinen stetig wachsenden Leistungen.
Dieses Mal ist Tom Schilling, Hannelore Bey, Roland Gawlick und Ihnen allen etwas gelungen, was Sie in seiner ganzen Bedeutung vielleicht selbst nicht ermessen können: eine bisherige Gipfel-Synthese von klassischem Tanz und darstellender Kunst, wie ich sie - im Rahmen meiner Erfahrungen - auf internationalem Gebiet noch nicht kennengelernt habe.
Diese Ensembleleistung ist nicht allein mit Fleiß und Gehorsam zu erreichen, sondern nur durch ein kollektives Verständnis für die nachschöpferischen Absichten Ihres Meisters Tom Schilling, darin besteht das Besondere meines Glückwunsches.
 
W. Felsenstein: im November 1972

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